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Die Bauform

ARCHITEKTUR und GEOMANTIE ist die westliche Wissenschaft (östl. FENG SHUI/China, VASTU/Indien) die vom Bauen und Gestalten und beschäftigt sich mit den richtigen Verhältnissen und Proportionen zueinander, auch bekannt unter dem goldenen Schnitt. Das Prinzip bleibt immer gleich, egal ob es sich um ein Gebäude handelt oder um einen Garten. Die Wirkung entsteht durch die richtigen Verhältnisse, ökologische Baumaterialien und der Verwendung sorgfältig ausgewählter Symbole.

 

Dieses Wissen war bis zum Ende der Barockzeit noch ein wesentlicher Bestandteil aller Stadtbaumeister, deren wichtigstes Werkzeug die Rute und das Pendel waren! Mit Hilfe der Geomantie, erhalten wir heute wieder Zugang zu den feinstofflichen, nicht sichtbaren aber spürbaren Dimensionen der Erde. Durch gezieltes Gestalten von Orten, Plätzen, Grundstücken und Gebäuden, wird ein besonderer Ort geschaffen den wir für uns nutzen können, um den Einklang zwischen Mensch und Natur wieder herzustellen. Kirchen, Kathedralen, Klöster, Schlösser, Gärten und Burgen, ja sogar ganze mittelalterlichen Stadtzentren wurden so gebaut und auf Kreuzungen von Energielinien ausgerichtet. So ist es auch zu erklären, warum sie bis in unsere Zeit überdauert und nichts von ihrer Anziehung auf uns Menschen verloren haben. 

 

Das Oktogon (griechisch Achteck) ist eine wichtige Bauform der christlichen sakralen Architektur. Die Symbolik des Achtecks ist vielgestaltig. Sie geht zurück auf den Versuch, das Symbol des Göttlichen (Kreis: ohne Anfang und ohne Ende) und das Quadrat als Zeichen der weltlichen Macht zu verbinden.

 

Acht ist die Zahl der Regeneration, Erneuerung und Wiedergeburt. Nach sieben Stufen der Initiation ist die Achte das wiedergewonnene Paradies, und der achte Tag schuf den neunen Menschen der Gnade. Der achte Tag ist der Tag der Auferstehung und damit Anfang der neuen Schöpfung, der himmlischen Welt. Auf diese Weise unterstützt das Achteck die Himmelssymbolik des Kirchenraumes. 

 

Die Baubiologie ist ein relativ neuer Bereich und steht für die ganzheitliche Beziehung zwischen den Menschen und seiner bebauten Umwelt. Hier geht es darum, welchen Einfluss die verwendeten Baumaterialien auf das Wohn- und Arbeitsklima ausüben. 

 

LEHM ist einer der ältesten Baustoffe der Menschheit und einer der modernsten. Mit unvergleichlichen technischen Eigenschaften: atmungsaktiv, feuchtigkeits-regulierend, wärmedämmend, schadstoffabsorbierend, schalldämmend, energiesparend, wohngesund, nachhaltig und wertbeständig.

 

Der Baustoff Lehm macht das Klima im Haus gesund und angenehm. Denn Lehm nimmt leicht Luftfeuchtigkeit auf und gibt sie, wenn die Luft zu trocken ist, wieder ab. So ist in den Räumen von Lehmhäusern eine gleichbleibende Luftfeuchtigkeit. Der Tonanteil im Lehm bewirkt außerdem, dass Schadstoffe besser absorbiert werden. Auch dämmt Lehm den Schall und gleicht Temperaturschwankungen aus. 

 

HOLZ ist ein natürlicher Baustoff, der seit Bestehen der Menschheit für die Nutzung erschlossen wurde. Es zeichnet sich durch gute Eigenschaften, wie leichte Bearbeitung, hohe Belastung, angenehmes Aussehen und gute raumklimatische Eigenschaften aus. Holz findet daher auch heute in vielen Bereichen eine breite Anwendung.

 

 Strahlungsschutzwirkung des Domhauses. Das "Kribbeln" in der Dommitte ist deutlich zu spüren, diese harmonische Bauform schafft nicht nur einen sakralen Raum, sondern bietet auch Strahlenschutz und wirkt harmonisierend und energetisch reinigend. Das Domhaus liefert einen wichtigen Beitrag zur Klimaregulierung – vergleichbar mit dem, was ein gesunder Wald leisten würde. Dr. Maria Felsenreich, Österreich 

 

Der Paideuma-Dom erzeugt unabhängig von der sogenannten spirituellen Bildung des betreffenden Menschen in seinem Zentrum ein Gefühl der Geborgenheit, des "Beschützt und Geführt Seins", des "an die Quelle angeschlossen Seins", sowie des "Eins Seins mit der ganzen Schöpfung". Diese unausweichliche Wirkung der Heiligen Geometrie, die in einem Dom erschaffen wird – richtet die Energien auf die ganzheitliche Verbundenheit mit vollkommener Harmonie aus.

 

So ist es unausweichlich, dass ein Dom auf die Menschen, sowie auf die Umgebung diese Impulse sehr intensiv und fordernd aussendet. Dom-Bauten, kreativ und künstlerisch gestaltet nach den Prinzipien der Heiligen Geometrie und Geomantie, sind Sternentore und Lichttransformatoren im Energiegitter-Netzwerk der Erde. Der Paideuma-Dom ist eine langjährige Entwicklung des Architekten Reinhard Hesse aus Wien.

 

Baustoffe und Ökologie. Jede Energie und Liebe die durch menschliche Arbeit in das Material investiert wird.  Jeder Dialog zwischen dem Bearbeiter und dem Werkstoff bleibt als Reflexion als immer währende Strahlung im Material zurück und wirkt so positiv auf den späteren Nutzer. Hassan Fathy, Architekt und Lehmbauexperte aus Ägypten